Der neue und alte Deutsche Eishockey Meister kommt aus Berlin. Die Eisbären setzten sich in der Finalserie der DEL verdient mit 3:1 gegen die Kölner Haie durch und feiern den dritten Titel in Folge. Doch die Truppe von Erfolgstrainer Don Jackson musste für den Triumph hart kämpfen und dabei auch einen kuriosen Heimfluch durchbrechen.
Spiel 3 der ausgeglichenen Finalserie zwischen den Kölner Haien und den Eisbären Berlin steht an. Nach dem Auswärtserfolg sind die Domstädter im Kampf um die deutsche Meisterschaft wieder in der Favoritenrolle und der Glaube an den ersten Titel seit über zehn Jahren ist zurück. Wäre da bloß nicht dieser kuriose Heimfluch, der schon die ganze Saison zwischen Köln und Berlin anhält. Köln-Coach Uwe Krupp lässt das kalt.
Der 5. Spieltag der Play-off-Viertelfinals steht an. Top-Favorit Adler Mannheim droht dabei ein peinliches Aus gegen den klaren Underdog aus Wolfsburg. Das Motto lautet daher: Siegen oder fliegen! Die Kölner Haie und Krefeld Pinguine können dagegen jeweils in eigener Hütte den Halbfinal-Einzug perfekt machen und etwas entspannter in die Partien gehen. Hochspannung bietet die ausgeglichene Serie zwischen Berlin und Hamburg. Die Eisbären haben aber zwei klare Argumente für sich.
Im Kellerduell zwischen den Florida Panthers und Buffalo Sabres konnte sich Marcel Goc zwar zweimal in die Scorerliste eintragen, doch am Ende feierten die Sabres mit Jochen Hecht und Christian Ehrhoff. Aber auch die anderen deutschen Kufencracks durften jubeln. Dennis Seidenberg bleibt mit den Boston Bruins weiterhin in der Erfolgsspur und auch für Korbinian Holzer von den Toronto Maple Leafs gab es einen Erfolg sowie Premiere zu feiern.
Dank eines souveränen, aber nicht vollends überzeugenden, 5:1-Erfolges beim EHC Dortmund haben die Kassel Huskies am letzten Spieltag den Platz an der Sonne in der Oberliga West verteidigt und sich als Erster für die Playoff-Ausscheidung qualifiziert. Dort bekommen es die Schlittenhunde aus Hessen mit den Timmendorfer Beach Boys, Füchse Duisburg und Leipzig Icefighters zu tun. Am Freitag gehts los.
Es hatte sich angebahnt: Kein Verein aus der 2. Bundesliga hat die geforderte Bürgschaft von 100.000 Euro zur Sicherung des Aufstiegsrechts hinterlegt. Somit hat kein Zweitligist Anspruch auf einen Aufstieg. Im Unterhaus wächst jedoch die Hoffnung auf einen ausschließlich sportlichen DEL-Aufstieg. Doch was passiert, wenn ein DEL-Klub nach der Saison wegbricht? Hier gibt es bei der DEL noch keinen Notfallplan.

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